Knie verdreht? - Die Patellaluxation
Erläuterung
Die Kniescheibe (Patella) ist Teil des Streckapparates am Knie. Durch sie wird die direkte Reibung der Sehne der Oberschenkel-Streckmuskulatur auf dem Kniegelenk verhindert. Rückseitig ist die Kniescheibe leicht V-förmig, wodurch sie in einer entsprechenden Rinne des Oberschenkel-Knochens sicher gleiten kann. Seitlich wird sie durch Bänder in ihrer Führung stabilisiert.
Von Patellaluxation spricht man, wenn der Kontakt zwischen den Gelenkflächen der Patella und des Femurs vollständig fehlt. Luxationen der Kniescheibe kommen selten auch angeboren vor; meistens sind sie traumatisch bedingt.
Patellaluxation - Symptome
Neben starken Schmerzen kommt es zu Funktionseinschränkungen, auch Schwellungen können auftreten. Die Fehlstellung der Kniescheibe ist sofort zu erkennen.
Besonders betroffen sind
Besonders häufig sind männliche Jugendliche betroffen, ebenso Sportler und Menschen mit anatomischen Fehlbildungen. Wenn eine Kniescheibe bereits einmal "herausgesprungen" ist, kann dies aufgrund von ausgeleiherten Bändern häufiger passieren. Der Patient sollte sich also überlegen nach der ersten Patellaluxation neben speziellen Übungen auch auf eine Bandagen zurückzugreifen.
Patellaluxation - Bandage
Eine Bandage kann die Kniescheibe spezialisieren und die Patellaluxation verhindern. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass die Kniescheibe speziell unterstützt wird. Bei den meisten Bandagen funktioniert das durch einen Ring, der sich um die Kniescheibe legt und der sie optimal unterstützt und in Position hält. Daher haben viele Kniebandagen in der Mitte über der Kniescheibe ein Loch.




