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Hammerzehen

Erläuterung

Von Hammerzehen spricht man, wenn die Zehenendgelenke gebeugt und die Zehengrundgelenke gleichzeitig gestreckt sind. Sie entstehen durch eine dauerhafte krallenartige Beugung einer Zehe, weswegen man auch von Krallenzehen spricht. Hammerzehen entstehen meist durch die Verwendung von ungeeigneten Schuhen und der daraus resultierenden chronischen Überbelastung des Vorderfußes.
Selten sind Hammerzehen erblich bedingt oder Symptom einer neurologischen Erkrankung. Die Hammerzehe ist die häufigste Form der Fußdeformation. Meist besteht eine Beugekontraktur im Mittelfuß, in seltenen Fällen auch im Endfuß. Im Unterschied dazu entsteht die Krallenzehe durch eine Überstreckung im Grundgelenk des Zehs.
Erkennen lässt sich die Hammerzehe durch ein nach oben stehendes Mittelgelenk der Zehe. Die Zehenspitze hingegen drückt in die Schuhsohle und beim Laufen bilden sich durch Reibung sehr schnell Hühneraugen.

Symptome

Das Mittelgelenk der Zehe steht nach oben. Drückt der Schuh darauf und reibt beim Gehen daran, bilden sich an der Druckstelle häufig Hühneraugen. Die Zehenspitze bohrt sich nach unten in die Schuhsohle.

Therapie

Im frühen Stadium der Erkrankung lassen sich die Symptome durch Barfußgehen und passendes Schuhwerk vermindern. Auch im Bereich der Physiotherapie und der Podologie gibt es einige Ansatzpunkte für eine Therapie. Die meisten Therapiemöglichkeiten bietet allerdings die Orthopädietechnik. Vor allem Einlegesohlen mit einem Gel-Anteil helfen die Hammerzehen wieder in die richtige Form zu bringen.

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