Obere Extremität
Der Arm des Menschen - in der medizinischen Fachsprache auch als obere Extremität bezeichnet - ist die Umwandlung/Weiterentwicklung des Vorderfußes der Tiere zum Greifwerkzeug, dient aber mit seinen Pendelbewegungen auch der Ausbalancierung des aufrechten Gangs.
| Inhaltsverzeichnis |
1 Anatomie 2 Funktion 2.1 Bewegungen im Schultergelenk 2.2 Bewegungen im Ellbogengelenk und Unterarm 2.3 Bewegungen im Handgelenk 2.4 Bewegungen der Fingergelenke |
Anatomie
Der Arm besteht aus:- dem Oberarmknochen (med. Humerus)
- den beiden Unterarmknochen: Elle (med. Ulna) und Speiche (med. Radius)
- der Hand (med. Manus)
sowie den Muskeln, Sehnen, Bändern und Nerven zur Ermöglichung derer Bewegung.
Funktion
Die obere Extremität des Menschen hat die größtmögliche Bewegungsfreiheit aller Körperteile, die durch die Beweglichkeit des Schultergelenks, des Ellbogengelenks, der Unterarmknochen zueinander, des Handgelenks sowie in weiterer Folge die Handwurzel- und Fingergelenke ihre Funktionsfähigkeit bedingen.Bewegungen im Schultergelenk
- Die Bewegung um eine sagittale Achse ermöglicht das Heranziehen des Arms von der Seite zum Körper und wird als Adduktion, jene seitlich vom Körper weg als Abduktion bezeichnet, wobei die Grenze letzterer Bewegung bei 90 ° erreicht und danach das weitere Heben des Arms zu dessen Elevation wird. Die entsprechenden Muskelgruppen werden Adduktoren, Abduktoren und Elevatoren genannt.
- Als Anteversion wird das Heben des Arms um eine frontale Achse nach vorne, als Retroversion die entgegengesetzte Bewegung nach hinten bezeichnet.
- Innen- und Außenrotation (Drehung nach innen bzw. außen) im Schultergelenk dienen der Unterstüztung der Supination und Pronation im Unterarmbereich.



