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1.1 Gelenkkörper und Gelenkflächen des KniegelenkesKondylen des Femur, Gelenkflächen der Tibia, Gelenkknorpel, Menisken
1.2 Die Gelenkkapsel des KniegelenkesCapsula articularis, Epiphysenlinien, Lig patellae, Lig. collaterale tibiale
1.3 Die äußeren Bänder des KniegelenkesLig. patellae, Lig. collaterale tibiale, Lig. collaterale fibulare, Lig. poppliteum obliquum, Lig. popliteum arcuatum, Retinaculum patellae mediale laterale
1.4 Die inneren Bänder des KniegelenkesLig.cruiciatum anterius, Lig. cruciatum posterius, Menisci, Meniscus mediales, Meniscus lateralis
1.5 Die Gelenkhöhle des Kniegelenkescavum Articulare, Meniskofemoral / -tibialgelenke, Corpus adiposum infrapatellare, synovialis infrapatellaris, Plicae alares
1.6 Schleimbeutel des KniegelenkesBursa suprapatellaris, Recessus Subpopliteus, Bursa m. semimembranosi, Bursa suptendina m. gastrocnemii medialis, Bursa praepatellares, Bursa infrapatellaris subcutanea, Bursa infrapatellaris profunda
2 Die Kniescheibe (Patella)Patella; Basis patellae; Apex patellae; M. quadrizeps; Lig. patellae; Tuberositas tibiae; Facies articularis; Facies patellaris femoris;
 
1 allgemeine Anatomie des Kniegelenkes



Wenn wir gehen, uns strecken oder beugen, ist unser größtes Gelenk aktiv ? das Kniegelenk. Es stellt die bewegliche Verbindung zwischen dem Oberschenkelknochen und dem Schienbein dar und ermöglicht in erster Linie die Streckung und Beugung.



Das Kniegelenk besteht aus der Oberschenkelrolle (distales Femur) und dem Schienbeinkopf (proximale Tibia), die beide mit einer stärkeren Knorpelschicht überzogen sind. Im dazwischen liegenden Gelenkspalt befinden sich die Menisken (Zwischengelenkscheiben). Sie fangen die gewaltigen Kräfte, die im Laufe unseres Lebens auf das Gelenk einwirken, federnd ab. Die Gelenkschleimhaut produziert eine Flüssigkeit, die den Knorpel ernährt und die Kniescheibe geschmeidig gleiten läßt. Kreuzbänder und Seitenbänder geben dem Gelenk die notwendige Stabilität; durch Muskeln und Sehnen wird es bewegt.

Im Kniegelenk artikulieren die beiden längsten und stärksten Röhrenknochen des Körpers,
der Femur und die Tibia. Dazu kommt noch als größtes Sesambein die Kniescheibe.
Entsprechend den auf die langen Hebelarme wirkenden Kräften, sind auch die artikulieren-
den Gelenkflächen die größten des Körpers. Wir führen im Kniegelenk um eine quere
Achse Beugung und Streckung (Ginglymus) und bei gebeugtem Knie um eine Längsachse
noch eine Rotation (Articulatio trochoidea) aus. Man kann es somit als Trochoginglymus
bezeichnen.
 
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